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Brennnesseln für Henne & Küken

Gefürchtet und doch so nützlich!

Von Kindern gefürchtet ist die Brennnessel doch einer der nützlichsten Pflanzen unserer heimischen Flora. In der Naturheilkunde ist sie schon eh und je eine bekannte Heilpflanze, egal ob bei Huhn, Pferd oder Mensch.

Gerade in der Aufzucht von Küken findet dieses Kraut regelmäßig Anwendung. Bekannt ist eine verbesserte Blutbildung und ein optimierte Nierentätigkeit durch die Gabe von Brennnesselblätter. Beides unterstützt die Entwicklung und das Wachstum unserer Küken.

Brennnesselblätter können trocken oder als Tee dem Kükenfutter zugegeben werden. Auf eine Fütterung von frischen Brennnesseln sollte verzichtet werden um eine Übertragung von Krankheiten zu verhindern.

Natürlich sind Brennnesselblätter auch in der Fütterung erwachsener Hühner eich echter Gewinn. Gerade in Zeiten hoher Belastung wie der Mauser unterstützen sie den Organismus unserer Hennen und Hähne.

Herbst, Zeit für die Mauser

Der Herbst, die Blätter fallen und auch die Federn unserer Gartenbewohner.

Immer zu kälter werden Jahreszeit erneuern unsere Hühner ihr Federkleid. Das ist wichtig, damit unsere Damen im Winter nicht frieren müssen, nur ein dichtes und unbeschädigtes Federkleid garantiert eine optimale Wärmedämmung.

Leider neigen einzelnen Hühner dazu sich quasi komplett nackt zu machen. Der Wiederaufbau des Gefieders fordert viel Kraft und Energie. Wir als Halter können hier unterstützen. Bierhefe ist hier das Mittel der Wahl. Bierhefe ist das Vitamin-B reichste Futtermittel, das wir kennen. Dazu kommen 16 essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, sowie Mineralstoffe. Bierhefe liefert nicht nur die zusätzlich benötigte Energie für den Gefiederwechsel, sondern auch die benötigten Basisstoffe zur Hornbildung.

Ergänzen können wir die Bierhefe mit Leinöl. Es hilf nicht nur das Hefepulver an das Hauptfutter zu binden, es liefert zusätzlich hochwertige Fettsäuren, die dem herbstlichen Stoffwechsel helfen.

Auf ein Kilogramm Hauptfutter können wir 50 g Bierhefe und 50 ml Leinöl ergänzen.

Ist die Mauser beendet, können wir zur üblichen Fütterung zurückkehren.

Was haben Huhn und Pizza gemeinsam?

Mit Oregano wird alles besser.

Oregano ist nicht nur lecker, er hat auch pharmakologisch nutzbare Stoffe. Bekannt ist er für eine antibiotische Wirkung, die viele Putenmäster bereits nutzen. Oregano wird dort präventiv gegen Histomoniasis, der „Schwarzkopf Krankheit“ eingesetzte. Sicherlich ist diese Erkrankung bei Hühnern kein großes Thema, der Einsatz von Oregano bei Puten zeigt aber gut welche Wirkung dieses Kraut zu bieten hat.

Die aus Mittelmeerländern stammende Origanum vulgare ist eine mittelgroße Staude. Oreganum beinhaltet 2 – 4% ätherische Öle, von diesen stellt Carvacrol mit 50 – 80% den größten Anteil da.

Oregano lässt sich trocken einfach als Futterzusatz geben. Wer eine intensivere Wirkung bevorzugt oder benötigt greift zum Oregano-Öl. Dieses weißt einen höheren Gehalt an den betreffenden ätherischen Ölen auf.

Oregano lässt sich einsetzen bei Beschwerden im Bereich der Atemwege und bei Husten. Gerade bei Husten kann er als krampflösend verwendet werden. Zusätzliche Eigenschaften sind eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt sowie bei Beschwerden im Bereich der Harnwege.