Landromantik

Landromantik

Abendliche Gedanken…

Als ich heute ein paar Bilder für meine Beiträge suchte viel mir das oben in die Hände. Das Bild zog mich in seinen Bann und ich fing an etwas vor mich hin zu Träumen.

Wenn ich allabendlich bei meinen Tieren aufschlage ist es diese Vorstellung vom Landleben die mich mitnimmt.

Ich fülle zu Beginn den Futtereimer und schnappe mir mein Eierkörbchen. Die Damen und Herren stehen schon ganz aufgeregt am Zaun, einige laufen mir freudig entgegen. Ein paar meiner Hühner sind der Meinung Zäune gelten für sie nicht. Ich lasse Ihnen den Freiraum, auch wenn ein paar Spaziergänger manchmal etwas echauffiert beim vorbeigehen schauen.

Nachdem alle sechs Ställe ihr Futter bekommen haben und 20 Liter Wasser verteilt sind, lasse ich mich auf meine Bank vor den Gehegen nieder. In der Regel mit einem Bier in der Hand. Mein sechs Brieftauben sitzen fröhlich gurrend auf dem Dach hinter mir, die Damen genießen den Abendsnack und die Herren diskutieren noch etwas.

Ich für meinen Teil genieße die Kulisse und lasse meine Gedanken schweifen. Die tägliche Begegnung mit meinen Tieren und der Natur hilft mir mich zu erden. Sie verschafft mir Frieden und Ruhe.

Ich glaube, das bedeutet Landromantik. Leben mit dem Rhythmus der Natur. Nicht nach der Uhr, sondern nach Sonnenauf- und Untergang. Das Atmen der frischen Luft, die einen umgibt. Das spüren des aufkommenden Windes und das Hören der Rufe meiner Hühner und Tauben. Die Füße fest auf dem Boden und den Geist in Freiheit.

2 thoughts on “Landromantik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.