Nicole

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Nicole

Als mein Mann und ich in ein altes Backsteinhaus mit einem wundervollen großem Garten zogen und unsere beiden Söhne das Licht der Welt erblickten, war uns eines klar: wir wollten autark sein. Es wurde im Frühling gesät, im Sommer gehegt und im Herbst geerntet. Auch die Hühnerhaltung spielte dabei eine große Rolle. Wir wollten eigene Bio-Eier von eigenen Hühnern und schafften uns deshalb vor acht Jahren einen kleinen Stamm (1 Hahn und 3 Hennen) Chabos, so heißt die familienfreundliche Zwerghühnerrasse, an. Die Erlebnisse mit dem neu angeschafften Federvieh waren sehr aufregend. Sie haben meine zugegeben naive Einstellung zur Natur verändert. Wir mussten einige Fehlschläge hinnehmen. Sei es durch den Hühnerhabicht, durch fremde wildernde Hunde oder einfach nur durch Krankheit. Mein eigener Blog „Frau Frieda“ war mir dabei eine große Hilfe das Erlebte zu verarbeiten. Hühner zu halten macht keine große Arbeit, neben einer zweiwöchentlichen Stallausmistung, brauchen Hühner nicht viel zum Leben. Sie bekommen täglich von mir frisches Wasser, Körner- und Grünfutter und natürlich Liebe. Wenn ich in die Nähe des Hühnerstalls komme, werden meine Hühner schon unruhig. Sie erkennen mich an meiner Art nach ihnen zurufen: „Put, put, put“ schallt es dann durch den Garten. Gegen Nachmittag öffne ich das Törchen des Außengeheges und die fröhliche Bande darf dann scharrend, gackernd und poposchwenkend durch den Garten schwadronieren.
P.S. Mittlerweile besteht unsere Hühnerschar aus Chabos, Zwerg-Bantam, Sundheimer, Rhodeländer und Sussex, Sperber und Bovans.