Wurmkur

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Wurmkur

Ja oder nein…?

Letztes Wochenende ging ich meinen täglichen Aufgaben bei den Hühnern nach, als plötzlich eine meiner braunen Legehennen ein Häufchen neben mir platzierte. Soweit nichts ungewöhnliches. Bis ich einen Spulwurm sah, der sich genussvoll im Haufen meiner Henne aalte.

Zeit für eine Wurmkur.

Häufig werden klassische Wurmkuren mit chemischen Mitteln kritisiert, Alternativen allerdings existieren nicht. Zwar gibt es Kräuter wie Knoblauch oder Zimt, die unterstützenden wirken aber nie eine endgültige Lösung darstellen.

Parasiten wie Würmer können drastische Folgen für die Gesundheit unserer Tier haben. im Übrigen auch für unsere, denn auch ich habe täglich Kontakt mit meinen Hühnern und wenn auch unabsichtlich mit deren Kot. Hinzu kommt Elvis, der Dalmatiner-Mix vor Ort. Er treibt sich gerne mit den Damen rum. Auch passiert sein Geschäft mal in einem Gehege oder umkehrt. In einem Garten, indem alle Tiere umeinander laufen sind Infektionen mit Parasiten nach links und rechts keine Seltenheit.

Zudem habe ich häufig Kinder vor Ort die mir bei meinen Stallpflichten gerne zur Hand gehen oder sich leidenschaftlich auf die Suche nach Eiern machen.

Aus eben all diesen Gründen ist regelmäßiges Entwurmen unabdingbar. Ich nehme die Behandlung zweimal im Jahr vor. Sollten neue Tiere den Weg in meinen Bestand finden auch noch einmal zwischendrin.
Die klassischen Mittel wie beispielsweise Flubenol erhaltet ihr beim örtlichen Tierarzt und in Tierkliniken.

Parasiten wie Würmer können sich stark auf die Gesundheit unserer gefiederten Freunde auswirken. Hier ist Vorsicht schlichtweg besser als Nachsicht. Immer auch mit dem Gedanken an die Gesundheit der haarigen Mitbewohner und der Unseren.

Zum Schluss darf sich jeder einmal Gedanken darüber machen, was sich Nachts alles im Hühnergehege bewegt, ohne das wir davon wissen. Bestimm lässt der ein oder Andere Fuchs, Waschbar oder Wiesel auch mal ein Häufchen als Erinnerung da. Und wir haben noch nicht über Mäuse, Ratten und Waldvögel gesprochen.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

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